Displio: WiFi-Display mit e-Ink-Technologie für das Smart Home

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Was auf den ersten Blick an einen Reisewecker erinnert, ist ein kleines individualisierbares Gadget, das allen möglichen Informationen anzeigen kann. Hinter dem quietschbunten Gehäuse mit den abgerundeten Ecken verbirgt sich Displio, ein 2,7 Zoll großes e-Ink-Display, das so ziemlich alles darstellen kann, was im Alltag wichtig ist.

Mit Displio keine Info verpassen

Ob Uhrzeit, Wetter, Börsenkurse, Twitter-Nachrichten, Facebook-Likes, Stau-Prognosen oder das eigene Paypal-Guthaben – es gibt kaum etwas, was das kleine Gadget nicht anzeigen kann. Zum einen kann Displio mit verschiedenen Online-Diensten wie zum Beispiel Google Calendar synchronisiert werden und so als Erinnerung an anstehende Termine genutzt werden. Zum anderen sollen dank der offenen Schnittstelle (API) immer mehr

Möglichkeiten realisiert werden können. Der Kreativität externer Programmierer sind also nahezu keine Grenzen gesetzt. Welche Widgets auf Displio genutzt werden, wird über eine iOS- oder Android-App festgelegt. Der Wechsel zwischen den einzelnen Anzeigen erfolgt durch Berührungen (Tippen oder Drehen), Knöpfe sucht man bei dem Würfel vergebens. Über wichtige Neuigkeiten informiert Displio seinen Besitzer mit einem Alarmton, der über den integrierten Lautsprecher ausgegeben wird.

Betrieben wird das praktische Smart Home-Gadget mit Batterien, die laut den Entwicklern für etwa einen Monat Energie liefern. Die Verbindung mit dem Internet erfolgt über das heimische Drahtlos-Netzwerk. Das Gehäuse von Displio wird für verschiedene Einrichtungen in diversen Farben (weiß, schwarz, grau, blau, gelb, grün, rot) oder als Echtholz-Rahmen angeboten.

Großes Interesse bei Kickstarter

Finanziert wird das Crowdfunding-Projekt, das von der lettischen Firma Draugiem Group ins Leben gerufen wurde, über Kickstarter. Das angestrebte Ziel von 65.000 US-Dollar (umgerechnet ca. 57.800 Euro) wurde innerhalb kurzer Zeit erreicht. Inzwischen steht der Zähler des Projekts, dessen Finanzierung am 25. Februar beendet wurde, bei 157.814 US-Dollar (rund 140.500 Euro). Die 1.113 Investoren, die sich an der Finanzierung des Projekts beteiligt haben, sollen schon im Juni 2015 ihr Displio erhalten. Ob Displio hält, was seine Entwickler versprechen, wird sich also frühestens dann zeigen.

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Über den Autor

... ist seit Anfang der 1990er-Jahre im Netz unterwegs und schreibt seit mehr als 15 Jahren in diversen Online-Publikationen über Technik-Themen. Im Smart-Home-Magazin Smartes-Zuhause.com ist Oliver für die Bereiche Smart Home News und Tests verantwortlich.

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